Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
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Auch die Ausbildungsbetriebe im Gastgewerbe spüren deutlich die aufgrund des demografischen Wandels und der Auswirkungen der Corona-Krise verschärfte Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Dabei tut die Branche sehr viel dafür, die Ausbildung zu stärken. Der wohl wichtigste Schritt aktuell: Die komplett überarbeiteten, jetzt sieben neuen Ausbildungsberufe, die seit dem 1. August 2022 gelten. Die Ausbildung in Hotellerie und Gastronomie ist seitdem noch vielfältiger und wertvoller. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Teamwork und Ernährungstrends nehmen jetzt noch breiteren Raum ein. Mit höchst attraktiven neu geschnittenen Berufen wie den Fachleuten für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie und den Kaufleuten für Hotelmanagement reagieren wir auch auf die geänderten Wünsche der Generation Z. Und mit den zweijährigen Ausbildungen Fachkraft Küche und Fachkraft für Gastronomie wurden Berufe für eher praktisch begabte Jugendliche geschaffen, die einen leichteren Einstieg ermöglichen, gleichzeitig aber den Weg zum Durchstieg bereits vorzeichnen. Da ist die Branche ein echter Vorreiter im dualen Ausbildungssystem. Mit kreativen Nachwuchskampagnen insbesondere auch in den sozialen Medien vermitteln die Betriebe das große Potenzial der Branche und punkten bei den jungen Menschen mit individuellen Angeboten. Das reicht von Aktionen wie Castingshows über geldwerte Vorteile und tolle Incentives bis hin zur Unterstützung bei der Wohnungssuche. Helfen kann auch eine Zertifizierung wie www.topausbildung.de.
Zur Förderung der Ausbildung im Gastgewerbe bedarf es darüber hinaus der Wegbegleitung durch die Politik. Wir benötigen eine echte Offensive für die duale Ausbildung. Zudem kommt es mehr denn je darauf an, Unternehmern, Mitarbeitern und zukünftigen Auszubildenden Perspektiven, Verlässlichkeit und Planungssicherheit zu geben. Vertrauen in die Zukunft der Branche ist Voraussetzung dafür, damit der Ausbildungsmotor Gastgewerbe wieder durchstartet.
Hier geht es zur vollständigen dpa-Meldung vom 18. August 2022